Nr. 17
Viele Menschen, die Martin Homberger am Montag, 8. Juni 2026, begegneten, sprachen ihn auf seine neue „Mannschaftskleidung“ an. In DRK-Einsatzbekleidung begleitete der Geschäftsführer des kürzlich wieder in die Fußball-Bundesliga aufgestiegenen SC Paderborn Ehrenamtliche des Roten Kreuzes beim Sanitätswachdienst während des Schützenfestes in Paderborn Schloß Neuhaus. Dabei erklärten ihm die Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Schloß Neuhaus die Aufgaben, die ein Sanitätsdienst bei einer solchen Großveranstaltung mit sich bringt.
„Martin Hornbergers Outfit sorgte für viele positive Kommentare und interessierte Nachfragen, ob er wirklich für das DRK tätig sei“, berichtete Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und seit vielen Jahren in Paderborn zu Hause. Die Antwort: Martin Hornberger wollte im Rahmen der „DRK-Ehrenamtschallenge“ den Alltag von DRK-Ehrenamtlichen an der Basis – in diesem Fall während eines Sanitätswachdienstes und eines Blutspendetermins – kennenlernen.
Dementsprechend ging es nach dem Termin beim Schützenfest auf direktem Wege zum Spendetermin des DRK-Blutspendedienstes West in der Home Deluxe Arena, dem Stadion des SC Paderborn.
„Bei der Blutspendenaktion im Stadion gab es einen neuen Rekord“, so Nilgün Özel. „Es lagen über 200 Anmeldungen vor, und es kamen auch noch unangemeldete Spender.“
Vor dem Beginn der Blutspende gab Martin Hornberger den Helferinnen des Blutspende-Teams eine kleine Führung durch das Stadion. Danach hat er sich die Abläufe einer Blutspende erklären lassen und es sich nicht nehmen lassen mitzuhelfen, zum Beispiel bei der Anmeldung oder bei der Zubereitung des Kaffees für die Spenderinnen und Spender. Schließlich hat er selbst noch Blut gespendet.
„Für mich war es sehr spannend zu erleben, wie professionell die ehrenamtlichen Kräfte bei ihren Sanitätsdiensten und der Blutspende vorgehen“, so Hornbergers Fazit am Ende seines ereignisreichen Rotkreuztages. „Ich habe bei der Ehrenamtschallenge mitgemacht, weil der SC Paderborn sehr gute Erfahrungen mit den DRK-Einsätzen während unserer Spiele gemacht hat. Allen, die Interesse und Zeit für ein Ehrenamt haben, kann ich das Rote Kreuz als eine sehr gute Adresse empfehlen.“
